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Kommerzielle Tauchcomputer gibt es
noch
nicht lange. Der erste eigentlich vollwertige war der Hans Hass Deko
Brain von 1983, der eigentlich schon alles hatte, was ein moderner
Tauchcomputer so braucht. Naja, fast alles und es war ein riesen Klotz,
den man da mit sich rumtrug.

Dieser Computer übernahm alles, was sonst vom Taucher mittels
Uhr,
Tiefenmesser und Tabelle selber ausgerechnet werden mußte. Er
zeigte die nächste Dekostufe und Dekotiefe an. Er wog fast ein
Kilo und war aber schon in der Lage Wiederholungstauchgänge zu
berechnen.
Heute sind die Tauchkomputer deutlich kleiner und im Funktionsumfang
weit aufgerüstet. Aber im wesentlichen und für den
Sporttauchbetrieb wichtigsten Teil machen sie noch dasselbe wie dieser
Computer.
So ist ein heutiger Tauchcomputer aufgebaut:

1. Anzeige der aktuellen Tauchtiefe
2. Anzeige der maximalen Tauchtiefe
3. Nullzeitanzeige, damit man weiß, wie lange man noch ohne
dass man einen Dekostop einhalten muß tauchen kann.
4. Bisherige Tauchzeit
5. Wassertemperatur (meist weniger als auf dem Beispiel)
6. Moderne Computer lassen sich auf den Sauerstoffgehalt der Atemluft
einstellen, so dass man auch mit Nitrox (z.B. Nitrox 32 = 32%
Sauerstoff im Atemgas) die richtigen Werte bekommt.
7. Aufstiegsgeschwindigkeitsanzeige. Heutige Computer zeigen dem
Taucher an, wie schnell er auftaucht und warnen auch akustisch, wenn
die maximale Aufstiegsgeschwindigkeit überschritten wird.
Daneben gibt es jede Menge an Funktionen, die ein heutiger
Tauchcomputer je nach Ausstattung leisten kann: Beleuchtetes
Display, Anzeige der Zeit, bis man wieder fliegen darf,
Druckanzeige der Flasche mit Kontrolle des Luftverbrauchs und
Berechnung der verbleibenden Luftzeit, auslesbares
Tauchgangsprofil, integrierter Tauchsimulator zur Planung der
nächsten Tauchgänge, elektronischer Kompass, etc.
Es ist hierbei wie bei jedem Ausrüstungsteil. Alles
extra
kostet Geld und man sollte sich vor dem Kauf einfach fragen, was man
tatsächlich braucht und nutzt und was man will.
Die Funktonsweise der Berechnnung von Tauchcomputern ist hier gut
erklärt: Das
Modell ZH-L16
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